Vor etwa einem halben Jahr kam sie zu mir – eine Frau mit dem Wunsch, sich selbst wiederzufinden. 44 Jahre alt, mitten in der Perimenopause, und das Gefühl, dass ihr Körper ihr nicht mehr gehörte. Die ersten Veränderungen: Ein fremdes Spiegelbild, so erzählte sie es mir.
Sie erzählte mir, dass sie sich zunehmend energielos fühlte. Die Waage zeigte ein paar Kilo mehr, obwohl sich ihre Gewohnheiten kaum verändert hatten. Doch das Gewicht war nicht das eigentliche Problem – es war das Gefühl, nicht mehr in ihrem eigenen Körper zu Hause zu sein. Trägheit, Stimmungsschwankungen, das Ausbleiben der Motivation. Sport? Undenkbar. Sie fühlte sich, als hätte jemand den Stecker gezogen.
Der Entschluss: Nicht länger zusehen
Sie wollte nicht aufgeben. Sie wollte verstehen, was mit ihr geschah – und sie wollte aktiv werden. Gemeinsam haben wir uns angeschaut, wie ihr Alltag aussieht, was sie braucht, was sie loslassen darf. Es ging nicht um Diäten oder strenge Trainingspläne. Es ging um Selbstfürsorge, um Klarheit und um einen Weg, der zu ihr passt.

Unser Weg: Ohne Geräte, ohne Druck – aber mit Struktur und Herz
Wir entwickelten einen ganzheitlichen Plan: einfache, aber effektive Bewegungsroutinen für zuhause, angepasst an ihre Tagesform. Eine Ernährung, die nährt statt stresst. Und vor allem: ein liebevoller Umgang mit sich selbst. Kein Kalorienzählen, kein Leistungsdruck. Stattdessen kleine Schritte, die sich gut anfühlen – und die sie durchhalten konnte.
Die Veränderung: 7 Kilo weniger – und ein ganz neues Lebensgefühl
Heute, fünf Monate später, hat sie 7 Kilo verloren. Aber das ist nur die sichtbare Seite. Was mich viel mehr berührt: Sie strahlt wieder. Sie bewegt sich mit Leichtigkeit, sie hat wieder Lust auf Bewegung und ist sportlich aktiv. Die Perimenopause ist nicht verschwunden – aber sie hat gelernt, im Guten mit ihr zu sein, statt gegen sie.
Fazit:
Diese wundervolle Klientin hat mir einmal mehr gezeigt, wie kraftvoll es ist, wenn Frauen sich selbst ernst nehmen. Wenn sie sich erlauben, Hilfe anzunehmen und neue Wege zu gehen. Es geht nicht um Perfektion – es geht um Verbindung. Zu sich selbst, zum eigenen Körper, zur eigenen Kraft.