Unser Stoffwechsel – oder auch Metabolismus
Das Wort haben wir, die sich bereits mit den Themen abnehmen usw. befasst haben, natürlich schon öfter mal gehört.
Leider wird „diesem Stoffwechsel“ ziemlich viel angedichtet, von eingeschlafen bis kaputt. Der Arme wird von jenen angegriffen, die nicht (schnell genug) abnehmen, und der von Menschen, die mit täglich Nutella auf Toast dauerhaft schlank bleiben, beneidet und gefeiert. Eine Spaltung der Menschen, die einfach gerne essen. Ungerecht, denkt sich der mit dem „doofen Stoffwechsel“.
In Wirklichkeit ist unser Stoffwechsel einfach fantastisch – ein Workaholic, der kontinuierlich den Laden (Körper) am Laufen hält.
Das ist natürlich sehr platt beschrieben. Lass uns da mal mehr rein …
Was ist die Aufgabe des Stoffwechsels?
Der Stoffwechsel ist für die gesamten (chemischen) Vorgänge, die innerhalb der Zellen ablaufen, zuständig.
Der Stoffwechsel ist für den Transport, Aufbau und Abbau chemischer Verbindungen in einem Organismus verantwortlich. Stoffwechselprozesse dienen der Energiegewinnung und somit dem Überleben von Organismen. Hormone, Enzyme und verschiedene Nährstoffe regulieren den Stoffwechsel eines Organismus. Mal ein paar Beispiele seiner Aufgaben:
• Transportiert Nährstoffe
• Abbau chemischer Verbindungen
• Aufbau chemischer Verbindungen
• Bereitstellung der Energie Gewinnung
• etc.…
Nun verstehst du sicher, warum ich diesen zuvor als Workaholic bezeichnet habe. 😉 Macht und tut, den ganzen Tag. Wie kommt man dann darauf eben jenen des Einschlafens o.ä. zu bezichtigen? Sicher, es gibt Erkrankungen, die den Stoffwechsel in seiner Arbeit behindern, ist aber nicht die Regel, und ist auch nicht Kern meiner täglichen Arbeit.
Ein gesunder Mensch darf sich eher die Frage stellen, wie man jenen unterstützt. Oh ja, das können wir nämlich durch einfache Hebel, die jedoch, wie bei allem, Kontinuität braucht. Ganz ohne Pillchen, Wässerchen oder anderen, fragwürdigen Dingen die so dargeboten werden.
Jetzt folgen deine künftigen Unterstützungen für deinen Workaholic-Freund:
• Viel Bewegung – Stichwort Alltagsbewegung (NEAT).
• Ausreichend trinken – Wasser und ungesüßte Tees.
• Schlafen, gut und ausreichend – ca. 7–9 Stunden.
• Nähren mit Nahrungsmitteln – nicht mit „Füllstoffen“.
• Sport – wie Krafttraining. Muskelreize setzen.
Easy eigentlich, oder?
Wenn dir das alles zugleich schwerfällt, steigere Stück für Stück. Es sind Routinen/Gewohnheiten, die entwickelt werden dürfen.
Das alles passiert nicht von heut auf morgen, aber bleib dran! Es wird sich lohnen. Denn bereits nach ein paar Wochen entwickeln sich feste, tägliche Gewohnheiten zu einer Art Ritual, sie sind verankert. Es fällt dir dann nicht mehr schwer das ein oder andere zu machen, du machst es einfach.
Überblicke mal ehrlich dein tägliches Verhalten, was du bisher an Unterstützung des Stoffwechsels machst. Kontrolliere auch gerne mal eine Zeit gegen, dokumentiere alles. Wie viel trinkst du jeden Tag? Bewegst du dich täglich ausreichend, oder tatsächlich nur mal an 2 Tagen in der Woche etwas mehr? Setz da an, wo du dich verbessern kannst.
Es gibt unzählige kostenlose Apps mit denen du Schritte, den Wasserkonsum usw. messen kannst. Keine große Sache -sofern du ins Handeln kommst. 😉
Brauchst du Unterstützung bei der Planung? Dann kontaktiere mich gerne.
Deine Anna.