Äh, nein … Zuerst muss man sagen, dass es nicht DIE eine Ernährungsform gibt, du hast einen anderen Alltag als ich, andere Voraussetzungen usw. Schon da würde es sicherlich einen unterschiedlichen Bedarf an Makronährstoffen geben, wie z. B. Kohlenhydraten. Kohlenhydrate würde ich grundsätzlich empfehlen, an die Leistung des Tages anzupassen. Die liefern schnell Energie, wird diese jedoch nicht verbrannt, bspw. mit Sport, kann das eher zu Fetteinlagerungen führen.
Ich möchte dir die Makronährstoffe etwas detaillierter erklären.
Kohlenhydrate
Komplexe Kohlenhydrate sind vorzuziehen. Diese sind in Vollkornprodukten, Obst und auch inGemüse enthalten. Komplex bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie langsamer verdaut werden. Somit sorgen komplexe Kohlenhydrate für eine gleichmäßige Energieversorgung und einen Blutzuckerspiegel, der nicht sofort wieder abfällt. Diese Insulin-Achterbahnfahrt bringt dir zusätzlich Heißhunger. Das muss nicht sein.
Proteine, der Baustoff des Körpers
Diese sind wichtig für den Aufbau und die Reparatur von Geweben.
Gute Proteinquellen sind mageres Fleisch, Fisch, Eier, Magerquark, Gemüse wie Broccoli und Champignons, Hülsenfrüchte. Auch Nüsse haben Eiweiß, nur daneben reichlich Fett. Die musst du gut kalkulieren.

Fette
Dass Fett, fett macht ist so 80er …! Keine Sorge vor gesunden, wichtigen Fetten. Gerade (mehrfach) ungesättigte Fettsäuren sind so nötig für einen gut versorgten, funktionierenden Körper. Das Herz braucht es, das Immunsystem, die Hormone … Fett ist wichtig.
Ungesättigte Fette, wie sie in Olivenöl, Avocados und Nüssen vorkommen, sind besonders gesund.

Mikronährstoffe und Vitamine
Vitamine und Mineralstoffe: kleine Mengen, große Wirkung. Sie spielen eine große Rolle bei der Aufrechterhaltung unserer Gesundheit. Gemüse und Obst sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen und sollten daher an keinem Tag fehlen. Einiges an Obst hat allerdings ziemlich viel Fruchtzucker. Gemüse deshalb gerne zu einem größeren Teil einplanen.
Wasser: Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist ebenfalls essenziell. Wasser hilft deinem Körper dabei, Nährstoffe zu transportieren, Abfallprodukte auszuspülen und die Körpertemperatur zu regulieren. Und da du zu einem großen Teil aus Wasser bestehst, macht es noch mehr Sinn, oder?
Vorteile, die eine ausgewogene Ernährung bringt.
• Eine ausgewogene Ernährung kann das Risiko für chronische Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs senken.
• Durch nährstoffreiche Lebensmittel, und wenig verarbeitete Lebensmitteln, ist es viel einfacher das Körpergewicht zu kontrollieren.
• Eine gesunde Ernährung ist mit einer längeren, besseren Lebenserwartung verbunden. Das wollen wir doch, oder?
Tipps für eine gute Umsetzung
• Plane deine Mahlzeiten im Voraus. Spontan etwas Ausgewogenes und Nahrhaftes zu finden kann zu einer Herausforderung werden.
• Setz primär auf frische und unverarbeitete Lebensmittel. Nein, das muss kein täglicher Kochmarathon werden. 😉
• Eine abwechslungsreiche Ernährung darf auch mal etwas anderes sein. Du musst nicht 365 Tage völlig clean essen. Gönn dir auch mal etwas, das du magst.
Fazit
Eine gesunde Ernährung ist nie eine kurzfristige Diät, verändere deinen Lebensstil. Mit der richtigen Auswahl an Lebensmitteln und einem bewussten Essverhalten wird es dir besser gehen, du wirst vitaler und fitter sein. Deine Ernährung soll dir Spaß machen, finde raus, was deine ist, welche dir guttut und werde kreativ. Bring Vielfalt auf deinen Tisch. Das ist auch mit wenigen Lebensmitteln möglich.