Im Gegensatz zur extrinsischen Motivation (z. B. Belohnung, Lob, Druck von außen, Anerkennung) entsteht intrinsische Motivation aus einem inneren, eigenem Bedürfnis. Sie ist verbunden mit Werten, Emotionen und Identität.
Menschen, die intrinsisch motiviert sind, bleiben länger dran und haben mehr Freude an der Sache.
Beispiele für intrinsische Motivation im Gesundheitskontext:
- „Ich bewege mich, weil ich mich danach besser und ausgeglichen fühle.“
- „Ich esse nährstoffreich, weil ich meinem Körper optimal versorgen möchte.“
- „Ich trainiere, weil ich spüre, wie fit, stark und beweglich ich werde.“
Körperliche Veränderungen als Verstärker
Das Faszinierende: Körperliche Veränderungen können die intrinsische Motivation verstärken. Wenn du spürst, wie dein Körper kräftiger wird, wie du besser schläfst, wie deine Gelenke beweglicher sind und wenn gewollt auch abnimmst – dann entsteht ein positiver Kreislauf.
Du tust etwas, weil es dir guttut. Du spürst die Wirkung, möchtest mehr davon.
Das wird es plötzlich gewollt und leicht. Es ist keine nervige Aufgabe mehr, es ist ein positives Verlangen.
Viele meiner Klientinnen berichten, dass sie erst durch kleine körperliche Fortschritte – z. B. weniger Rückenschmerzen, mehr Energie am Morgen – angefangen haben, sich wirklich mit ihrem Körper zu versöhnen. Und genau da beginnt nachhaltige Veränderung.

Motivation braucht Gefühl – nicht nur Ziel
Ein rein rationales Ziel wie „Ich will 5 Kilo abnehmen“ reicht oft nicht aus. Es fehlt die emotionale Tiefe. Was bedeutet dieses Ziel für dich? Mehr Leichtigkeit im Alltag? Mehr Selbstvertrauen? Mehr Lebensfreude?
Wenn du dein „Warum“ kennst, wird dein „Wie“ viel klarer.
Und dein Dranbleiben viel leichter.
Bewegung als Lust – nicht aus Pflicht!
In meinem Coaching ermutige ich dich, Bewegung nicht als Pflicht zu sehen. Du musst nicht immer perfekt trainieren. Du darfst dich einfach bewegen. Denn die Alltagsbewegung ist ein großes Tool, das dir so viel für deinen Körper und deine Psyche gibt. Lies gerne hier mehr dazu: Die unterschätzte Kraft der „kleinen“ Schritte – die Alltagsbewegung.
Ernährung als liebevolle Entscheidung
Auch beim Essen geht es nicht um Verzicht, sondern um die Wahl der Lebensmittel, sowie deiner Entscheidung, was du Gutes für dich tun willst. Du entscheidest dich für nährstoffreiche Lebensmittel, weil du dich nähren willst, gesünder und fitter sein möchtest.
Veränderung braucht Verbindung – und Unterstützung
So kraftvoll intrinsische Motivation auch ist: Sie braucht manchmal einen Anstoß. Eine Begleitung, die dich stärkt. Einen Plan, der zu dir passt.
Denn: Abnehmen, Muskeln aufbauen oder gesünder leben gelingt nachhaltiger mit Unterstützung.
Ob durch Coaching, gemeinsames Training oder individuelle Beratung – du musst den Weg nicht allein gehen.
Fazit:
Intrinsische Motivation entsteht, wenn du dich selbst ernst nimmst, wenn du deine Bedürfnisse spürst und wirklich etwas verändern möchtest, du Gründe findest die dir wichtig sind. Sieh deine körperliche Veränderungen als Ausdruck deiner Entwicklung.
Wenn du bereit bist, deinen Weg zu gehen – ich bin da.
Lass uns gemeinsam herausfinden, was deine persönlichen Wünsche sind.